Echiche na arịlịka na ala akara – gbochie mbụ ọgba aghara. Und sie wußten nicht was sie tun...

Das klassische Ankermanöver, in einer Bucht oder am Fluß, das meist zur Katastrophe führt, geht oft so über die Bühne: Der Steuermann sucht sich eine scheinbar geeignete Stelle aus, dort fällt der Anker, das Boot soll jetzt so weit wie möglich rückwärts zum Ufer gebracht werden, aber der Anker greift schon. Ein wenig weit, aber es wird schon reichen. Meistens springt die Bootsnixe im knappen Bikini mit der Leine in der Hand (oder um den Bauch gebunden) ins Wasser und schwimmt zum Ufer.

Das Seil ist das falsche und schwimmt nicht. Aber etwas anderes ist nicht auf dem Boot. Die Leine geht zu Grund und unsere Nixe bleibt, je größer der Abstand zwischen Ihr und dem Boot wird, fast an der gleichen Stelle. Schon völlig entkräftet erreicht sie endlich den Strand. In unserem Szenario lassen wir fairerweise mal den Wind oder die Flußströmung aus dem Spiel, da wir nur Schönwetterfahrer bei Windstille in dieses Szenario einschließen wollen und die Sache nicht noch komplizieren wollen.
Auf jeden Fall ist das Nervenkostüm unserer Schönheit (könnte auch ein Adonis seinspielt keine Rolle) soweit angekratzt, daß der schreiende Ruf sich fast überschlägt: “Mehr Leine!”, denn diese liegt stramm zum größten Teil auf dem Grund…. ist aber noch nicht am Felsen belegt.
An Bord wird eine zweite Leine gesucht, da die erste zu kurz ist. Die Nixe am Ufer versucht wenigstens einen näher gelegenen Baum zu erreichen, zieht, zerrt, und flucht: “Leine, mehr Leine, ihr Ars….öcher!” kann man durch den doch aufkommenden Wind weit übers Wasser hören.
Da jetzt richtig die Suppe am Dampfen ist, wird der Rückwärtsgang eingelegt und kräftig Gas gegeben Endlich entspannt sich die Leine, aber zu spät. Sie flutscht der Schönheit aus der Hand und verfängt sich direkt in der Schiffsschraube.

PUFF Motor ist aus! Das Boot treibt steuerlos weg. Das große Kino ist beendet.

Wir können unsere Phantasie bei diesem Seemannsgarn wieder beruhigen. Diese Geschichte hatte ich in vielen Varianten im Internet gelesen…. Aber wir wollen uns denn doch darum kümmern wie man es besser machen kann.

 

Tragisch: Wir werden oft nur zu zweit sein und Daniela kann (noch) nicht schwimmen. Also bedeutet es für uns alles in Gedanken vorzubereiten. AnkergurtbandrolleMobilWichtig genügend schwimmendes Tauwerk an BoardUnd den riesen Vorteil der Grundel nutzenPlattbodenschiff, Tiefgang nur 40 cm, zur Not erst einmal mit Bug voraus Richtung Ufer und mit Heckanker.

Ankerbandrolle

Auf der Grundel benutzen wir eine Nava Ankerbandrolle: Problemloses Auf- und Abspulen, zur Befestigung an Bug- bzw. Heckkorb (Rohrstärke: 25 mm), saubere Führungkein Verdrehen. 25 mm Polyester-Gurtband – 32 mita, auch als Festmacher, Schleppleine o.ä. zu verwenden. Bruchlast: 2000 kg. Edelstahl, sehr stabile Ausführung. Komplett mit Beschlägen. Rollen-Ø: 330 mm. Neuwertig, dị ka. 1 Jahr alt, kaum benutzt. Mit Haube aus Persenningstoff, marineblau.

Es gibt zwei einfache Methoden, die Landleine an Land zu bringen

Beiden ist gemeinsam, daß nicht vom Schiff aus operiert wird, sondern von Land aus:

usoro 1, mit Dingi: Die ganze Leine mit dem Dingi ans Land nehmen, an einem Felsen festmachen und auslegen, während das zu Ankernde Boot noch wartet und den Anker nicht geworfen hat. Der Anker wird erst dann zu Wasser gebracht, wenn das Dingi mit der Leine an Board zurück an die Stelle gebracht wird an der das Boot später vor Anker liegen soll. Der Bootsführer am Steuerstand fährt jetzt rückwärts zum Dingi und die Landleine wird übergeben und festgesurrt. Ist die Leine am Heck fest, kann die Ankerkette in aller Ruhe durchgeholt werden.

Ankergrund Küste

Ankergrund Küste

usoro 2 mit Schwimmen und Wurfleine: Der Schwimmer zieht als erstes einmal Schuhe an um sich vor Verletzungen an scharfkantigen Felsen schützen. Er geht an Land und wartet auf die Wurfleine (dünne Leine mit Gewicht). Der Anker wird daraufhin geworfen und man versucht das Boot so nah wie möglich an das Ufer heran zu bringen. Die Wurfleine muß gut aufgeschossen sein und wird am Ende mit einem Palstek oder Kettenschlinge am Festmacher verbunden(!!!). Wurfleine an Land werfen.

Der Schwimmer an Land holt mit der Wurfleine den Festmacher und legt den Palstek über einen Felsen. Ankerkette straff ziehen, fertig.
Zum Thema Wurfleine haben wir uns ein paar Gedanken gemacht. Es wird die am meist genutzte Methode für kleine Boote sein, da das Dingi oft nicht vorhanden oder gar nicht möglich ist.
Deshalb vorher üben und nicht erst in der Bucht.

Affenfaust

Affenfaust

Die Wurfleine ist eine dünne Leine mit einem Wurfgewicht oder einem Wurfknoten. Sie dient in der Seemannschaft dem Zweck, vom Schiff aus Festmacherleinen an Land zu übergeben, ohne dass das Schiff dichter als nötig und möglich an den Kai oder die Piere heranmanövrieren muss. Die Wurfleine ist mit einem Ende an der Festmacherleine festgeknotet und am anderen Ende mit einer Affenfaust, einem Wurfknoten oder einem kleinen Sandsack beschwert. Bei der deutschen Marine ist das Verwenden der Affenfaust verboten, da es durch die Festigkeit immer wieder zu Unfällen kam. Die durch ein Gewicht beschwerte Affenfaust fällt übrigens in Deutschland unter das Waffengesetz. Also bleibt nur noch der Sandsack und ich will Euch in der nächsten Zeit zeigen wie man einen praktischen Sandsack näht, der zudem noch als Tasche für den üblichen Kleinkram (Schäkel, etc.), den man beim Ankern benötigt, selbst nähen kann.

ndị: umgeschrieben nach Wikipedia
Bildnachweis: Affenfaust von Markus BärlocherMarkus Bärlocher, Gemeinfrei, Link

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Arzt mit Zusatzqualifikation Medizininformatik. Verantwortlich für die Qualitätskontrolle der chirurgischen Instrumente im Tocan.de Shop. 30 Jahre Erfahrung in der Zweckentfremdung. Die OpenWRT VPN Router und Projekte um diese Router und das sinnvolle Zubehör werden von Ihm betreut. Interessen: Netzwerk und Datensicherheit, Haus Automatisierung...

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